Der Einwilligungsvorbehalt nach § 1825 BGB ist ein besonders sensibles Instrument des Betreuungsrechts: Er kann schützen, greift aber zugleich tief in die rechtliche Handlungsfreiheit der betreuten Person ein. Für Berufsbetreuer*innen stellt sich deshalb immer wieder die zentrale Frage, wann er wirklich erforderlich ist und wo die Grenze zur unverhältnismäßigen Einschränkung der Selbstbestimmung verläuft.
Das Seminar vermittelt kompakt und praxisnah, unter welchen Voraussetzungen ein Einwilligungsvorbehalt angeordnet werden kann, welche Reichweite er hat, welche Grenzen zu beachten sind und wie Berufsbetreuer damit im Alltag rechtssicher umgehen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die rechtlichen Voraussetzungen, sondern auch die praktische Umsetzung im Spannungsfeld zwischen Schutzauftrag und Selbstbestimmung.
Inhaltliche Schwerpunkte:
1. Grundlagen und Voraussetzungen
2. Anwendung und Reichweite
3. Besondere Regelungen und Alternativen
4. Praxisorientierter Umgang
Sie gewinnen mehr Sicherheit bei der rechtlichen Einordnung und praktischen Handhabung des Einwilligungsvorbehalts, vermeiden typische Fehler und stärken Ihre Handlungssicherheit in einem besonders sensiblen Bereich des Betreuungsrechts.
Rubrik: Recht
Anbieter: ipb
Umfang: 4,00 Unterrichtsstunden
Kosten:
149 Euro
Nachlass für Berufsbetreuer*innen: 126,65 Euro
Dieses Seminar findet auf der Online-Plattform Zoom statt. Es handelt sich um ein Webinar mit interaktivem Charakter, so dass Sie - neben einem aktuellen Browser, einem stabilen Internetanschluss und einem Lautsprecher/Webcam - nutzen sollten, um sich aktiv am Webinar zu beteiligen.
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