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Auditierung von Betreuungsbüros

Seit Anfang 2016 werden im Rahmen einer Pilotphase Berufsbetreuer bzw. Betreuungsbüros, welche im Qualitätsregister des BdB registriert sind und sich freiwillig zur Verfügung gestellt haben, vom ipb Auditoren-Team auditiert.

In dieser Phase steht das Verfahren für die Auditierung von Betreuungsbüros auf dem Prüfstand.

Ist der eingesetzte Fragebogen tauglich? Ist das Setting richtig gewählt?

Das Auditverfahren soll Betreuer/innen unterstützen, die eigenen Arbeitsprozesse unter die Lupe zu nehmen, um Verbesserungspotentiale zu nutzen und einen unabhängigen Qualitätsnachweis zu erhalten.

 

„In den Audits erhalten wir viele wertvolle Hinweise dazu, wie Betreuung in der Praxis stattfindet. Das fängt schon bei den strukturellen Bedingungen an, wenn Berufsbetreuer ihre meiste Zeit auf der Straße bzw. im Audit verbringen, um ihre Klienten aufgrund der geografischen Lage besuchen zu können. Und wir haben schon in den ersten Monaten der Testphase der Auditierungen sehr viele wichtige Hinweise dazu erhalten, das qualitätsorientierte Betreuungsarbeit mit den zeitlichen und finanziellen Mitteln nicht zu schaffen ist. Auch können wir nicht davon ausgehen, dass alle Berufsbetreuerinnen und -betreuer eine höchst professionelle Ausstattung vorhalten, dennoch kann die Arbeit von ausgezeichneter Qualität sein “, weiß Hilke Wolken-Gretschus.

Grundlage für die Arbeit der Auditoren ist eine Auditoren-schulung, die zum einen auf die Inhalte aus der DIN ISO 19011 und zum anderen auf die BdB-Leitlinien sowie die Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Sozialhilfeträger (BAGüs) aufbaut. Als Hauptinstrument wird ein dreiseitiger Fragebogen eingesetzt, der die Struktur der Bewertung vorgibt. So enthält dieser z.B. Fragen zu Struktur- und Prozessqualität, zur Zufriedenheit der Klient/innen und allgemeine Fragen zur Betreuungsarbeit.

Bei den Auditgesprächen handelt es sich um eine Momentaufnahme zum Status Quo wie die Berufsbetreuer/innen aufgestellt sind. „Wir wollen die Gespräche aber auch nutzen, um daraus gegebenenfalls Empfehlungen für die weitere Entwicklung abzuleiten. Auch andere Betreuungsbüros sollen von den guten Ideen profitieren. “, betont Wolken-Gretschus.

Nach der Bewertung wird entschieden, ob ein Zertifikat ausgestellt wird. Dieses dokumentiert unabhängig begutachtete Qualität und schafft für Klientinnen und Klienten, Angehörige, Behörden und Gerichte Vertrauen, Sicherheit und Transparenz. Ziel der Auditierungen ist auch, Erkenntnisse für Fortbildungen zu gewinnen. „Wenn sich bei den Auditgesprächen Themen häufen, sind dies gute Anzeiger für einen weiterreichenden Fortbildungsbedarf. So werden wir zukünftig auf Grundlage der Audits unser  Seminarangebot noch passgenauer anbieten können“, unterstreicht Hilke Wolken-Gretschus.

 

Mitte des Jahres haben sich die Auditor/innen zu einer ersten Zwischenbilanz getroffen, um erste Hinweise zur Verbesserung des Auditfragebogens oder zu Ablauf und Vorgehen umzusetzen.


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